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Hochzeitstag in Cambridge

Auch wenn schon eine Zeit vergangen ist möchten wir hier auf der Seite unsere Reisen festhalten und berichten, was wir so erlebt haben. Unseren ersten Hochzeitstag konnten wir Ende Mai in England verbringen. Wir waren einer Einladung gefolgt und genossen den Frühling bei tollem Wetter.

Neben der schönen Natur fand ich es Interessant zu entdecken, wie Kirchen und Gemeinden in England ihren Auftrag wahrnehmen und nah an den Menschen leben. Wir besuchten beispielsweise ein Café „Living Stones“ und auch eine Art Suppenküche. Hier gibt es Essen für einen günstigen Preis und die Möglichkeit mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Neben unterschiedlichen „Charity Shops“, die Kleidung aus zweiter Hand anbieten haben wir auch eine besondere Gottesdienstform der Kingsgate Community Church besucht. Hier mietet man am späten Nachmittag in einer Diskothek einen Gottesdienst an. Mit einem großen Aufwand wird eine Anlage aufgebaut und die Predigt wird vom Band abgespielt. Wir erwischten einen besonderen Tag. Es wurde in einem Pool im Raum getauft. Unter tosendem Beifall gingen die Täuflinge ins Becken und feierten ihr Bekenntnis zu Jesus.

Zwei witzige Situationen gab es nach dem Gottesdienst. Erst trafen wir einen Deutschen, der als Student in Cambridge ist und in der Gemeinde die Technische Leitung inne hat. Im Gespräch stellten wir fest, dass wir uns aus unserer früheren Heimatregion kennen. Danach sahen wir, wie das gesamte Wasser des Pools in Eimern zur Toilette gebracht wurde. Eine andere Entsorgung war nicht gestattet.

Nach einem typisch englischen Musikabend im Pub ging es dann wieder heimwärts. Schöne Tage, die uns ein wenig Abwechslung geboten haben.

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Letzte Grüße aus Asien

Gerade neigt sich der letzte Abend unserer Asienreise dem Ende entgegen. Nachdem wir noch zwei Tage in Dubai Station gemacht haben, geht morgen früh unser Flug nach Deutschland. Von 28 auf 0°C – das wird ja spannend…

Die Stadt Dubai ist der Beweis dafür was man mit Geld alles bauen kann. Seitdem in den 60er Jahren Öl gefunden wurde ist die Stadt enorm gewachsen. Es wurden haufenweise Hochhäuser, Straßen und Hotels gebaut. Das höchste Gebäude der Welt steht hier, man hat eine künstliche Inselgruppe ins Meer gesetzt und alle Gebäude sind voll klimatisiert. Ach ja und es ist alles super teuer hier. Die Entfernungen sind groß und überall sind Baustellen. Schon krass, was man mit Geld alles machen kann.

Schön, dass ihr uns auf unserer Reise begleitet und unterstützt habt. Die Zeit ist ziemlich schnell vergangen, jetzt steht bald schon wieder der Alltag an. Wir haben die gemeinsame Zeit sehr genossen und sind dankbar dafür, dass wir diese wunderbaren Wochen erleben durften.

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We’re coming home…

Nun, zum Abschluss der spannenden und ereignisreichen letzten achteinhalb Wochen melde ich mich auch noch mal zu Wort.
Vorweg: Ich bin soweit über den Berg, nur macht mir das Essen zur Zeit nicht so viel Freude, denn ich kann auf einen zweiten Besuch in einem vietnamesischen Krankenhaus getrost verzichten…

Wir sind vergangenen Freitag ziemlich spontan statt in einen Überlandbus in ein Flugzeug gestiegen und haben so die Reise nach Saigon (Ho-Chi-Minh-Stadt) in einer statt 24 Stunden bewältigt.
Wir wohnen hier bei einem deutschen Ehepaar im Gästzimmer, das ist zu den vielen wechselnden Hotels der letzten Zeit auch mal eine angenehme Abwechslung. Durch den Zeit- und Zahlenverlust auf dem Konto haben wir beschlossen in Saigon eher eine ruhige Kugel zu schieben und auf Ausflüge z.B. ins Mekongdelta zu verzichten. Wer weiß, vielleicht sind wir ja wieder mal in der Nähe unterwegs. Saigon hat vor allem geschichtlich einiges zu bieten, wir haben unter anderem den Wiedervereinigungspalast und das Kriegsmuseum besucht, wobei letzteres nichts für schwache Nerven ist. Draußen auf dem Hof, wo eine Menge Original Kriegsgerät ausgestellt ist, waren die Besucher noch gut drauf und am Selfies machen, doch je tiefer man in die – hauptsächlich aus Fotografien verschiedener Kriegsjournalisten bestehende – Ausstellung hineinkam, desto stiller wurden die Besucher. Ich habe dann nach der Hälfte beschlossen, meine Zeit lieber auf den Besucherbänken zu verbringen und auf Sam zu warten…

Gerade sitzen wir bei 30°C Außentemperatur in einem vietnamsischen Italiener, bei dem es sogar echte Steinofenpizza gibt, und lassen ein wenig die letzten Eindrücke auf uns wirken. Morgen um Mitternacht geht unser Flieger nach Dubai. Bald geht es nach Hause. Wir freuen uns darauf.