To change the world, to change a heart,
to bring the light into the dark.
To bring us peace, to show your grace
to change the world.
To change the world you came so far
from where you were to where we are.
Emanuel, our god has come to change the world.
Weihnachten steht vor der Tür. Gott ist gekommen, um diese Welt zu verändern. Die letzten Tage haben mir das Wunder Weihnachten wieder ein Stück näher gebracht und die lebensverändernde Hoffnung, die sich darin verbirgt und die wir zu den Menschen tragen sollen.
Die Tage in Nakhon Sawan waren angefüllt und gesegnet. Wir haben eine Menge besonderer Menschen kennengelernt und wieder ein Stück mehr Thailand erlebt. Den 4. Advent haben wir in einer thailändischen Gemeinde gefeiert, der Stil war sicher nicht mit dem uns gewohnten zu vergleichen, aber die Leidenschaft, mit der die Gemeinde diesen Adventssonntag gefeiert (und damit meine ich wirklich gefeiert!) hat, war wunderbar zu erleben.
Wir haben Nakhon Sawan, die Singapurer und die thailändischen Studenten, mit denen wir eine intensive Zeit verbracht haben, nun hinter uns gelassen. Mit einem durchaus komfortablen Reisebus ging es sechs Stunden über die gut ausgebaute Fernstraße – für umgerechnet 30 Euro. Seit gestern Nacht sind wir im Norden in Chiang Mai, gelegen an den letzten Ausläufern des Himalajas. Einige Leute haben bereits von dieser Stadt geschwärmt und ich kann nur sagen – unser erster Eindruck ist durchaus positiv.
Im Gegensatz zu Zentralthailand ist Chiang Mai eine Touristenhochburg. Und irgendwie fühlen wir uns damit nicht sehr wohl. Das ursprüngliche, echte thailändische Leben bleibt uns hier verborgen, denn wir sind nur ein Teil des Touristenstromes, der die Stadt durchflutet. Ich vermisse die Gemeinschaft mit gleichgesinnten Menschen, die wir in den letzten Wochen genießen konnten, ein wenig. So schön, wie Hotelaufenthalt und Urlaub sein können, gerade ist es das nicht, was mich an unserem Aufenthalt hier reizt.
Weihnachten steht vor der Tür. Wie und wo wir es genau feiern werden, ist noch nicht klar. Aber wir werden Gemeinschaft mit gleichgesinnten Menschen haben, auch wenn wir sie vielleicht jetzt noch gar nicht kennen.
Weihnachten ist Veränderung. Weltumspannende Veränderung. Vom Dunkel ins Licht, von Angst in Frieden, von Verzweiflung in Hoffnung. Wir haben eine gute Botschaft zu teilen: Emanuel – Gott ist mit uns!
2 Antworten auf „Auf dem Weg zum Weihnachtsfest“
Hallo ihr beiden!
Nochmal herzlichen Dank für eure lebendigen Berichte! Ich wünsche euch, dass ihr ein wundervolles Weihnachtsfest genießen könnt und einen schönen Jahreswechsel. 🙂
Ganz liebe Grüße aus dem Westerwald,
Samuel
Liebe Stefanie, beim Lesen deiner Gedanken ueber die 2 finnischen Mitreisenden kam mir eine besondere Erinnerung, die dir vielleicht etwas Mut macht. Im Jan 1978 war ich vollzeitige (unbezahlte) Mitarbeiterin in dem „Christlichen Jugendhof Ostholstein e.V“ – ein Glaubenswerk, dass nur von Spenden finanziert war. Es bot Unterkunft fuer Jugendgruppen und Einzelreisende in der schleswig holsteinischen Schweiz. Im Januar war nicht viel los. Wir waren ungefaehr 5 Mitarbeiter in der Zeit. Eines Abends klopfte es an der Tuer und eine junge Frau und ein junger Mann standen in der Tuer mit ein paar sehr ungewohenlich aussehenden Gepaeckstuecken. Die beiden waren mager, zerzaust und heruntergekommen. Sie hatten von irgendwoher die Addresse bekommen und es wurde ihnen gesagt, dass diese Organisation eine offene Tuer haette fuer junge Leute. Die Frau sagte, dass sie frueher mal an Jesus geglaubt hatte. Sie kamen direkt aus Indien zurueck, wo sie ungefaehr ein Jahr getrampt hatten, wie waren sehr schwach und koerperlich sehr heruntergekommen. Wir nahmen sie auf und schickten sie zum Pastor, der das Jugendwerk leitete. Am naechsten Tag schienen sie bis in den Nachmittag zu schlafen. Abends sassen sie mit uns am offenen Kamin. Sie sagten nicht viel. Nach und nach erfuhren wir etwas mehr ueber sie. Nach ein paar Tagen sagte die Frau, dass sie sich nach langer Zeit zum ersten Mal wieder geborgen fuehlte und es kaeme ihr vor als begaenne sie eine Zeit der Konvalenz nach einer Zeit von „Krankheit“. Die Krankheit stellte sich als Drogenmissbrauch und Alkoholsucht heraus und als sie sich genug erholt hatten ueberwies der Pastor sie zu einer christilichn Organisation, die spezifischer fuer ihre Situation geeignet war. Beide fanden ihren WEg zu Jesus und einige Jahre spaeter wurden sie ausgesandt um „deutschen Menschen die als „Drop-outs“ aus der Geselllschaft in Kreta/Griechenland lebten /hausten die Gute Nachricht zu sagen, die auch sie erlebt hatten. sie wurden Missionare um den Menschen zu helfen, die so erschienen wie du die Finnen beschrieben hast.
Gott behuehte euch. Eure Kornelia